Zusammenarbeit mit A2
Eine enge Zusammenarbeit mit A2 findet nicht zuletzt dadurch statt, dass
zwei der Mitarbeiter in C5 auch in A2 aktiv sind. Datenplazierungs-, Datenkodierungs-
und Schedulingprobleme konnten im Rahmen von C5 identifiziert werden, die
entweder bereits untersucht worden sind oder momentan untersucht werden.
Auf der anderen Seite haben die in A2 erzielten Ergebnisse die Auswahl
möglicher Strategien für C5 wesentlich beeinflußt, und
die Leistungsfähigkeit mehrerer in A2 entwickelten Strategien (wie
ELIS) wird durch umfangreiche, realitätsnahe Simulationen genauer
untersucht werden.
Zusammenarbeit mit B1
Die Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt B1 befasste sich am Beispiel
des M-Core-Prozessorkerns mit den Möglichkeiten, die eine
Aufteilung von Algorithmen für den Datenserver auf Hardware und
Software bietet. Exemplarisch wurden dabei die Aufgabe
der Komprimierung von Datenblöcken mit Hilfe des Huffman-Algorithmus
untersucht. Neben dem Kriterium Geschwindigkeit waren hierbei
besonders die Flächen- und Energieeffizienz der Verfahren betrachtet
worden. Um bereits auf Basis des C-Programmes Aussagen über mögliche
Partitionierungen der Aufgabenstellung auf Hardware und Software
machen zu können, wurde das in B1 entwickelte Softwarepaket
PMOSS eingesetzt. Daneben wurden im TP C5 die Möglichkeiten
untersucht, die die Entwicklungsumgebung SEA für die
Modellierung von heterogen, eingebeteten Systemen bietet. Dabei
konnten mit Hilfe von SEA einfache Algorithmen für ein
Butterfly-Netzwerk modelliert werden und es wurde auf Basis der
hierbei gemachten Erfahrungen ein Anforderungsprofil entwickelt, das
als Eingabe für die Weiterentwicklung der SEA-Umgebung dienen konnte.