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    <title>
			Uni Paderborn, SFB 376, A3, Analysen
		</title>
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		<font size="+1">
			<table cellpadding="0" cellspacing="32" border="0" style="text-align: left; margin-left: auto; margin-right: auto; width: 100%; font-family: times new roman,times,serif;">
				<tbody>
					<tr>
						<td valign="top">
							<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" style="text-align: left; width: 100%;">
								<tbody>
									<tr>
										<td valign="middle">
											<img src="http://www.uni-paderborn.de/sfb376/pictures/sfblogo.gif" alt="SFB 376" width="119" height="75" />
										</td>
										<td width="32"> </td>
										<td valign="middle" style="text-align: left;">
											<h2>
												Sonderforschungsbereich 376, Teilprojekt A3 <br />
												Balancierung dynamischer Netzwerke: Grundlagen und Anwendung
											</h2>
										</td>
									</tr>
								</tbody>
							</table>
							<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" style="text-align: left; width: 100%; background-image: url(http://www.uni-paderborn.de/sfb376/pictures/sfblogo.bg.gif);">
								<tbody>
									<tr>
										<td valign="top" style="line-height: 175%;">
											<!-- Ab hier Inhalt -->
											<h3>Grundlegende Analysen</h3>
											
											<div style="text-align: justify;"> 

												<p>
													In diesem Teilprojekt liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von
													Techniken zur statischen und dynamischen Lastverteilung, die die
													effiziente Balancierung sich dynamisch &auml;ndernder Netze erlauben. Bei
													einer sich dynamisch ver&auml;ndernden Lastsituation verfolgen wir zwei
													unterschiedliche L&ouml;sungsans&auml;tze. Zum einen kann man durch
													wiederholte Neupartitionierung des dynamischen Netzes zu diskreten
													Zeitpunkten eine neue Aufteilung ermitteln.  Die zweite Strategie
													basiert auf einem lokalen Lastausgleich, bei dem die Datenmigration
													gegen&uuml;ber der Neupartitionierungsstrategie gering gehalten
													wird. Dabei ist die Aufteilung in den meisten F&auml;llen von geringerer
													Qualit&auml;t.
												</p>
												<p>
													Aus der Analyse der entsprechend dieser Strategien entwickelten
													Verfahren ergeben sich vielf&auml;ltige theoretische
													Einzelfragestellungen. Eine dieser Fragestellungen besch&auml;ftigt sich
													mit unteren und oberen Schranken bzgl. der <i>k</i>-Sektionsweite von
													Graphen. Eine klassische untere Schranken Methode basiert auf einem
													spektralen Ansatz. Sei <i>G=(V,E)</i> ein Graph mit <i>n</i> Knoten und 
													<math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
														<mi>&sigma;</mi>
													</math>
													die <i>k</i>-Sektionsweite. Dann wird die klassische spektrale Schranke
													durch die Ungleichung 
													<math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
														<mi>&sigma;</mi><mo>&geq;</mo><mfrac><mrow><mi>n</mi></mrow><mrow><mn>2</mn><mi>k</mi></mrow></mfrac><msubsup><mo lspace="thinmathspace" rspace="thinmathspace">&Sum;</mo> <mrow><mi>i</mi><mo>=</mo><mn>1</mn></mrow> <mi>k</mi></msubsup><msub><mi>&lambda;</mi> <mi>i</mi></msub>
													</math>
													ausgedr&uuml;ckt, wobei 
													<math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
														<mrow><msub><mrow><mi>&lambda;</mi></mrow><mrow><mn>1</mn></mrow></msub><mo>,</mo><mo>&#x2026;</mo><mo>,</mo><msub><mrow><mi>&lambda;</mi></mrow><mrow><mi>k</mi></mrow></msub></mrow>
													</math>
													die ersten <i>k</i> Eigenwerte der zugeh&ouml;rigen Laplace Matrix sind.
												</p>
												<p>
													Diese Schranke ist f&uuml;r eine sehr kleine Anzahl von Graphen
													scharf. Im allgemeinen existiert eine zum Teil quadratische L&uuml;cke
													zwischen der <i>k</i>-Sektionsweite eines Graphen und der oben angegebenen
													unteren Schranke. Wir haben diese L&uuml;cke f&uuml;r eine breite Klasse von
													Graphen schlie&szlig;en k&ouml;nnen, indem wir die Struktureigenschaften der
													Graphen ausgenutzt haben. Dabei haben wir zeigen k&ouml;nnen, da&szlig; unter
													der Voraussetzung gewisser struktureller Eigenschaften, die untere
													Schranke asymptotisch verbessert werden kann und das diese neuen
													Schranken f&uuml;r viele wichtigen Graphklassen (wie
													z.B. gitter&auml;hnliche Topologien) wiederum scharf sind [<a href="A3_Literatur.php">ELM01</a>].
													Desweiteren haben wir in [<a href="A3_Literatur.php">ELM03</a>] Graphklassen
													definiert, f&uuml;r die wir durch die Berechnung ihrer Eigenwerte, die
													L&uuml;cke zwischen der oberen und unteren Schranke f&uuml;r die
													k-Sektionsweite dieser Graphen weiter verringern konnten.
												</p>
												<p>
													In einem weiteren Papier [<a href="A3_Literatur.php">EM03</a>] haben wir neue Schranken f&uuml;r
													die Kanten- und Knotenexpansion von Graphen berechnet. Dabei haben wir
													auf die Erkenntnisse der Zusammenh&auml;nge zwischen der
													Konvergenzgeschwindigkeit von Diffusionsverfahren und den spektralen
													und strukturellen Eigenschaften von Graphen zur&uuml;ckgegriffen. Die neu
													berechneten Schranken stellen f&uuml;r viele Graphklassen eine
													Verbesserung gegen&uuml;ber den klassischen spektralen Schranken dar.
												</p>
												<p>
													Eine weitere grundlegende Frage, die wir untersucht haben, ist die
													Bestimmung der Bisektionsweite regul&auml;rer Graphen mit kleinem
													Knotengrad.  In [<a href="A3_Literatur.php">MP01</a>] konnten wir die Bisektionsweiten 
													4-regul&auml;rer Graphen verbessern. Diese Verbesserungen haben wir
													durch die Anwendung der von uns in einer fr&uuml;heren F&ouml;rderungsphase
													entwickelten Helpful-Set Methode erreicht.
												</p>
												<p>
													Eine weitere grundlegende Frage, die wir untersucht haben, ist die
													Bestimmung der Bisektionsweite regul&auml;rer Graphen mit kleinem
													Knotengrad.  In [<a href="A3_Literatur.php">MP01</a>] konnten wir die Bisektionsweiten 3- und
													4- regul&auml;rer Graphen verbessern. Diese Verbesserungen haben wir
													durch die Anwendung der von uns in einer fr&uuml;heren F&ouml;rderungsphase
													entwickelten Helpful-Set Methode erreicht.
												</p>
												<p>
													Ein allgemeineres Bisektionsproblem wurde von uns in [<a href="A3_Literatur.php">BE01</a>,
													<a href="A3_Literatur.php">BE03</a>] betrachtet und zwar das Problem der Minimierung der Schnittkanten
													zwischen zwei Teilmengen der Knoten eines Graphen, wobei die Anzahl
													der Knoten in einer Teilmenge einen beliebigen aber festen Wert
													annehmen kann. In diesen Arbeiten haben wir dieses Problem mit Hilfe
													kombinatorischer und graphentheoretischer Ans&auml;tze f&uuml;r die
													kartesischen Produkte von regul&auml;ren dichten Graphen gel&ouml;st.
												</p>
                        <p> 
												  Ein wichtiger Ansatz zur parallelen (verteilten) Balancierung
												  dynamischer Netze stellen lokale Verfahren wie Diffusion dar.
												  Diffusionsverfahren benutzen bekannte Iterationsmethoden aus der
												  linearen Algebra zur L&ouml;sung von linearen Gleichungssystemen.  Die
												  Konvergenzgeschwindigkeit solcher Verfahren l&auml;&szlig;t sich durch die
												  Konditionszahl der Laplace Matrix der zugeh&ouml;rigen Netzwerk-Graphen
												  absch&auml;tzen.  In der vorangegangenen F&ouml;rderungsphase haben wir
												  einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet der Diffusionsverfahren
												  geleistet. Im jetzigen Berichtszeitraum wurden neue Ergebnisse
												  ver&ouml;ffentlicht, die den Einsatz bekannter Diffusionsverfahren auf
												  heterogenen Systemen beschreiben [<a href="A3_Literatur.php">EMP02</a>].
                        </p>
                        <p>
                          Wir haben uns zudem mit der Konstruktion optimaler Diffusionsmatritzen
                          zu gegebenen wichtigen Netzwerktopologien besch&auml;ftigt. Dabei hei&szlig;t
                          eine Diffusionsmatrix optimal f&uuml;r einen Graphen <i>G</i>, wenn das durch
                          diese Matrix definierte Diffusionsverfahren unter allen Matrizen mit
                          der Verbindungsstruktur von <i>G</i> am schnellsten konvergiert. Wir
                          konnten zeigen, da&szlig; in einer optimalen Diffusionsmatrix eines
                          kantensymmetrischen Graphen alle Kantengewichte gleich sein
                          m&uuml;ssen. Dar&uuml;ber hinaus haben wir die optimalen Kantengewichte
                          f&uuml;r bekannte Netzwerke wie Cube-Connected-Cycles, Butterfly und
                          DeBruijn berechnet [<a href="A3_Literatur.php">EMRS02</a>].
                        </p>
                        <p>
                          Im vorletzten F&ouml;rderungszeitraum wurden von uns lokale
                          Iterationsverfahren entwickelt, die in <i>m-1</i> Iterationsschritten mit
                          lokaler Kommunikation die Last in einem Prozessornetzwerk balancieren,
                          wobei <i>m</i> die Anzahl der verschiedenen Eigenwerte der Laplace Matrix
                          des Netzwerk-Graphen ist. In einem Bus-System kann prinzipiell jeder
                          Prozessor mit jedem kommunizieren, jedoch ist es ratsam, die Anzahl
                          der Aufsetzzeiten dadurch zu verringern, da&szlig; jeder Prozessor nur
                          mit wenigen anderen kommuniziert.  Die durch dieses
                          Kommunikationsmuster erzeugte Topologie ist dann das virtuelle
                          Netzwerk f&uuml;r die Lastbalancierung.
                        </p>
                        <p>
                          Motiviert durch diesen Erkenntnisgewinn haben wir in einer weiteren
                          Arbeit sogenannte "gute" Netzwerke konstruiert, die sich
                          besonders gut f&uuml;r Lastverteilungsprobleme eignen. F&uuml;r die von uns
                          entwickelten Iterationsverfahren garantieren Toplogien mit einem
                          kleinen Grad, einer kleinen Anzahl von Eigenwerten und einem kleinen
                          Durchmesser den geringsten Aufwand f&uuml;r die Lastbalancierung. Die
                          Frage hierbei ist: "Bestimme f&uuml;r eine gegebene Knotenanzahl und
                          einen gegebenen Knotengrad einen Graphen mit der kleinsten Anzahl von
                          Eigenwerten". Hier stellen sich die Moore Graphen und die
                          minimalen Cages als sehr g&uuml;nstig heraus. Es existieren
                          allerdings davon f&uuml;r einen festen Grad nur begrenzt viele Graphen.
                        </p>
                        <p>
                          Wir haben in [<a href="A3_Literatur.php">EKM01</a>,<a href="A3_Literatur.php">EKM03</a>] f&uuml;r jedes
                          <math xmlns='http://www.w3.org/1998/Math/MathML'>
                            <mi>n</mi><mo>&Element;</mo><mi>&naturals;</mi>
                          </math>
                          einen Graphen konstruiert, der einen kleinen Knotengrad und wenige
                          Eigenwerte besitzt [<a href="A3_Literatur.php">EKM01</a>].  Diese Ans&auml;tze wurden weiter
                          verfolgt und durch die Ausdehnung dieser Methoden auf kantengewichtete
                          Graphen haben wir die Ergebnisse aus [<a href="A3_Literatur.php">EKM01</a>] in [<a href="A3_Literatur.php">EKM03</a>]
                          weiter verbessert, so da&szlig; ein asymptotisch optimaler Wert f&uuml;r
                          die Anzahl der verschiedenen Eigenwerte von Adjazenzmatrizen erreicht
                          werden konnte.
                        </p>
                        <p>
                          Wir haben anschliessend das Verhalten lokaler Verfahren auf
                          dynamischen Netzen untersucht. Dabei konnten wir zeigen, da&szlig; sich
                          die einfachen Diffusionsverfahren auf solche Netzwerke &uuml;bertragen
                          lassen, wobei die Konvergenzgeschwindigkeit von der mittleren
                          Konditionszahl der w&auml;hrend der Iterationen auftretenden Laplace
                          Matrizen abh&auml;ngt [<a href="A3_Literatur.php">EMS03</a>].
                        </p>
                        <p>
                          Eine sehr wichtige Fragestellung auf dem Gebiet der dynamischen
                          Lastverteilung stellt das Lastbalancierungsproblem von unzerlegbaren
                          Lasteinheiten dar. Es ist bekannt, da&szlig; das Diffusionsschemata die
                          Gesamtlast nicht vollst&auml;ndig ausgleichen kann und unter Umst&auml;nden
                          der Fehler sehr gro&szlig; wird. Wir haben in [<a href="A3_Literatur.php">EM03</a>] ein
                          randomisiertes Verfahren beschrieben, und mit Hilfe dieses Verfahrens
                          den Fehler bzgl. der 
                          <math xmlns='http://www.w3.org/1998/Math/MathML'>
                            <msub><mi>l</mi> <mn>2</mn></msub>
                          </math>
                          -Norm minimiert. Dabei verschlechterte sich
                          allerdings die Laufzeit um einen Faktor von 
                          <math xmlns='http://www.w3.org/1998/Math/MathML'>
                            <mi>O</mi><mo>(</mo><mo lspace="0em" rspace="thinmathspace">log</mo><mo>(</mo><mo lspace="0em" rspace="thinmathspace">log</mo><mo>(</mo><mi>n</mi><mo>)</mo><mo>)</mo><mo>)</mo>
                          </math>
                          , wobei <i>n</i> die Anzahl der Prozessoren im System darstellt.
                        </p>
                        <p>
                          In den meisten Anwendungen wird die Lastbalancierung in zwei Phasen
                          durchgef&uuml;hrt. In der ersten Phase wird ein balancierender Flu&szlig;
                          berechnet, wozu sich die vorher beschriebenen Diffusionsalgorithmen
                          besonders gut eignen. In der zweiten Phase wird ein Scheduling des
                          Flusses ermittelt. Diese Scheduling-Phase wird ben&ouml;tigt, da in den
                          meisten F&auml;llen nicht jeder Knoten den Flussanforderungen seiner
                          inzidenten Kanten in einem Schritt nachkommen kann.
                        </p>
                        <p>
                          In diesem Teilprojekt haben wir Algorithmen entwickelt, die auf
                          bestimmten Flussgraphen ein Scheduling erm&ouml;glichen, das um einen
                          Faktor von 2 vom optimalen Scheduling entfernt ist [<a href="A3_Literatur.php">LMR02</a>].
                          Zudem haben wir gezeigt, da&szlig; jeder Schedulingalgorithmus im worst-case
                          mindestens um einen Faktor von 3/2 vom Optimum entfernt ist.
                        </p>
                        <p>
                          In der Arbeit [<a href="A3_Literatur.php">Rode</a>] wurden verschiedene Verfahren zur
                          Lastbalancierung in verteilten Systemen gegen&uuml;bergestellt. F&uuml;r das
                          Dimension Exchange- und das Diffusionsverfahren auf dem
                          dreidimensionalen Hypercube wurde eine obere Schranke f&uuml;r die
                          Abweichung der Knotenflussnormen bewiesen.  Durch experimentelle
                          Messungen auf einem SCI-Cluster wurden Dimension Exchange, Diffusion
                          und ein anderes Verfahren unter Zugrundelegung verschiedener
                          Topologien verglichen. Insbesondere wurde der Einflu&szlig; der Verfahren
                          auf die Flussberechnung einerseits und die Flussumsetzung andererseits
                          unter Ber&uuml;cksichtigung der Charakteristiken des SCI-Clusters
                          untersucht.
                        </p>

											</div>
											
											<!-- Bis hier Inhalt -->		
										</td>
									</tr>
								</tbody>
							</table>
						</td>
					</tr>
				</tbody>
			</table>
		</font>
  </body>
</html>

